Wirtschaftsweise Grimm: "Habe Statement nicht zugestimmt"
ZDF
Die Wirtschaftsweisen kritisierten die Regierung für die Abberufung von Ulrike Malmendier. Mitglied Veronika Grimm distanziert sich davon.
Der Rat der Wirtschaftsweisen kritisierte die Regierung für ihre Entscheidung, Ulrike Malmendier abzurufen. Mitglied Veronika Grimm distanzierte sich nun von der Kritik. Die "Wirtschaftsweise" Veronika Grimm hat sich von einer Erklärung des Sachverständigenrats zum Ende der Amtszeit von Ulrike Malmendier distanziert. "Ich habe dem Statement nicht zugestimmt", schrieb Grimm am Morgen auf der Plattform X. Die personelle Besetzung des Sachverständigenrats liege nach dem Gesetz in der Zuständigkeit der politischen Entscheidungsträger und nicht beim Rat selbst. Die "Wirtschaftsweisen" hatten am Sonntag eine Erklärung verbreitet. Darin hieß es, der Sachverständigenrat nehme "mit großer Verwunderung und allergrößtem Bedauern" zur Kenntnis, dass das Mandat von Malmendier nach nur dreieinhalbjähriger Amtszeit nicht verlängert werde. Malmendier selbst sprach von "großem Bedauern", dass ihr Mandat nicht verlängert worden sei. Gegen eine Verlängerung der Amtszeit gab es Medienberichten zufolge Widerstand im CDU-geführten Bundeswirtschaftsministerium. Das Verhältnis von Grimm zu den übrigen Mitgliedern des Sachverständigenrats gilt als belastet. Die Professorin an der Technischen Universität Nürnberg ist oft anderer Meinung und verfasst in Gutachten häufig Minderheitsvoten. In der Kritik steht sie außerdem, weil sie Aufsichtsratsmitglied bei Siemens Energy ist.













