
Wenn Worte die Welt entzünden
n-tv
Wie viel Leid soll ein Mensch ertragen, bis er sich wehren darf? Wann ist der Punkt erreicht, an dem er sich seinen Unterdrückern entgegenstellen muss? Der Film "Judas and the Black Messiah" gibt darauf unbequeme Antworten.
Der US-Amerikaner Fred Hampton war Bürgerrechtler, Aktivist der Black-Panther-Bewegung und werdender Vater, als er am 4. Dezember 1969 im Schlaf erschossen wurde. Hingerichtet von einem Staatsapparat, der in dem jungen Mann eine Gefahr für die Gesellschaftsordnung sehen wollte. Fred Hampton war Afroamerikaner und am Abend seiner Ermordung 21 Jahre jung. Der Film "Judas and the Black Messiah" - jetzt bei Sky zu streamen - erzählt seine Geschichte. Eine Geschichte über strukturellen Rassismus, Verrat und Verzweiflung, aber auch über Mut, Opferbereitschaft und Hoffnung. Hampton wollte es nicht akzeptieren, in Unterdrückung und Ausgrenzung zu leben. Wo die US-Behörden den Freiheitskampf der Bürger mit Gewalt und Repressalien zu verhindern versuchten, stellte sich Hampton ihnen mit einer Waffe gegenüber, die auf lange Sicht mächtiger war als Pistolenkugeln und Faustschläge: Worte.More Related News

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