
Die dramatische Rückkehr des Thomas Shelby
n-tv
Vier Jahre nach dem Ende der sechsten "Peaky Blinders"-Staffel kehrt Cillian Murphy noch einmal als Tommy Shelby zurück. Im Film "The Immortal Man" stellt er sich seinen inneren Dämonen, den Nazis und seinem ältesten Sohn. Nicht nur für Fans der Serie ein Fest.
Vier Jahre nach dem Ende der sechsten "Peaky Blinders"-Staffel kehrt Cillian Murphy noch einmal als Tommy Shelby zurück. Im Film "The Immortal Man" stellt er sich seinen inneren Dämonen, den Nazis und seinem ältesten Sohn. Nicht nur für Fans der Serie ein Fest.
Als 2013 die sechsteilige BBC-Serie "Peaky Blinders" startet, markiert das einen Meilenstein in der Geschichte des damals noch jungen Streamings. Die Story um die Shelby-Familie, die in der britischen Industriestadt Birmingham der 1920er- und 1930er-Jahre ihr kriminelles Unwesen treibt, ist ein audiovisuelles Meisterwerk. Die Kombination aus Lässigkeit und Brutalität macht die Gangsterbande um Kopf Thomas Michael Shelby zu Stilikonen. Ohne genaue Zahlen zu kennen: Dem Absatz dreiteiliger Anzüge aus schweren Stoffen, langer Wollmäntel und Schiebermützen dürfte die Serie gutgetan haben.
2019 übernimmt dann Netflix das Format und setzt es glücklicherweise in selber Manier fort. Heute gibt es nicht nur ganze sechs Staffeln und damit 36 Folgen von "Peaky Blinders", sondern auch unzählige weitere Streamingdienste mit einem mannigfaltigen Angebot an Serien, die sich daran orientieren. Sei es durch die atmosphärische Bildsprache oder den Einsatz aktueller Musik zu historischen Geschichten. Doch mindestens in Sachen Stilsicherheit sind die Peaky Blinders bis heute ungeschlagen.
Es ist also nur logisch, dass sich der nun startende Film "Peaky Blinders - The Immortal Man", der ein paar Jahre nach den Ereignissen aus Staffel sechs einsteigt, all die Ingredienzien der Serie bedient. Verantwortlich zeichnet Regisseur Tom Harper, der schon einige starke Episodenfolgen ablieferte. Das Drehbuch stammt wie üblich von Steven Knight, dem Erfinder des "Peaky Blinders"-Kosmos. Und gemeinsam mit ihrem umfangreichen Team lassen sie es noch mal so richtig krachen - nicht nur im übertragenen Sinn.
Staffel sechs endete damit, dass Tommy Shelby (Cillian Murphy) eine vermeintliche unheilbare Diagnose erhielt und seinem Leben deswegen ein Ende setzen wollte. Gerade noch rechtzeitig wurde ihm gewahr, dass ihm sein Nazi-Gegenspieler eine Falle gestellt hatte. Und so ritt er wie so oft und dieses Mal für vier Jahre ins Ungewisse. Doch bekanntermaßen ist diese Sache mit den Nazis auch im Jahr 1940, in dem wir uns jetzt befinden, noch nicht ausgestanden.

Judith Hoersch ist Schauspielerin. Mit "Niemands Töchter" ist ihr ein Hit gelungen. Und das, obwohl sie zwischen Bayern und Berlin pendelt, eine kleine Tochter hat und sehr viel arbeitet. Hoersch spielt die Hebamme "Lena Lorenz" in einer erfolgreichen Serie, in der es ums Kinderkriegen und -haben geht. Genau wie in ihrem ersten Roman.












