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Der Graf will endlich wieder gehört werden
n-tv
Fast zehn Jahre müssen Unheilig-Fans wartn, nun ist der Graf zurück. Im Interview mit ntv.de verrät er, wieso ihm selbst seine Musik so sehr gefehlt hat – und warum er das Rad musikalisch bewusst nicht neu erfinden wollte.
Fast zehn Jahre müssen die Unheilig-Fans warten, nun ist der Graf zurück. Im Interview mit ntv.de verrät er, wieso ihm selbst seine Musik so sehr gefehlt hat - und warum er das Rad musikalisch bewusst nicht neu erfinden wollte.
ntv.de: Die Resonanz auf das Unheilig-Comeback war durchweg begeistert. Hast du damit gerechnet?
Der Graf: Nein. Aber ich habe es gehofft. Wir haben am Anfang ja erst einmal geschaut, wie die Stimmung da draußen überhaupt ist. Dann haben wir zunächst sechs kleinere Konzerte geplant. Mir war das ganz recht, denn es hätte ja auch sein können, dass die Leute sagen: "Oh, Gott, was will der denn jetzt wieder hier?" Aber dann waren diese Konzerte innerhalb von drei Stunden ausverkauft. Das hätte ich nicht gedacht. Es gab ja noch gar keine neue Musik. Nur einen Instagram-Post. Trotzdem haben sich die Menschen so gefreut. Das war ein riesiges Geschenk.
Ein Comeback bietet immer auch die Chance, sich noch mal neu zu erfinden. Das neue Unheilig-Album hört sich aber - im besten Sinne - sehr nach Unheilig an.
Ich kann nichts anderes! (lacht) Ich wollte Unheilig 2.0 machen, was die Instrumentierung und den Sound angeht, denn es sind ja wirklich zehn Jahre vergangen und die Möglichkeiten sind anders als früher. Aber das Schreiben und die Art der Lieder, also diese Vielfalt aus Pop, Schlager, Rock, Elektronik, aber auch Metal, wollte ich gar nicht ändern. Ich wollte das Rad nicht neu erfinden. Und die vielen Menschen, die sich jetzt wieder auf Unheilig freuen, erwarten doch auch nicht, dass ich jetzt plötzlich eine andere Art Musik mache. Im Grunde genommen ist "Liebe Glaube Monster" also eine Weiterführung vom letzten Album - nur halt zehn Jahre später.













