
Zuschauerzahlen der Oscars brechen ein
n-tv
Die Oscars locken nicht mehr so viele Menschen vor die Bildschirme wie im Vorjahr. Die Preisverleihung verzeichnet einen deutlichen Rückgang bei den Zuschauerzahlen und beendet eine jahrelange Wachstumsphase. Doch im Netz schlagen die Academy Awards Rekorde.
Die Oscars locken nicht mehr so viele Menschen vor die Bildschirme wie im Vorjahr. Die Preisverleihung verzeichnet einen deutlichen Rückgang bei den Zuschauerzahlen und beendet eine jahrelange Wachstumsphase. Doch im Netz schlagen die Academy Awards Rekorde.
Die Oscarverleihung bleibt ein TV-Großereignis - auch wenn die Zuschauerzahlen zuletzt etwas nachgelassen haben. Die 98. Academy Awards erreichten am Sonntag bei dem US-Sender ABC und dem Streaminganbieter Hulu insgesamt 17,86 Millionen Zuschauer. Damit lagen die Quoten rund neun Prozent unter dem Vorjahreswert von 19,7 Millionen.
Der Rückgang beendet eine fünf Jahre anhaltende Wachstumsphase und markiert zugleich den niedrigsten Wert seit 2022. Durch den Abend führte erneut Moderator Conan O'Brien, der bereits im Vorjahr durch die Preisverleihung geleitet hatte.
Trotz der geringeren Reichweite bleibt die Show ein Publikumsmagnet. Laut dem Branchenmagazin "Variety" handelt es sich weiterhin um das meistgesehene Primetime-Entertainment-Programm der gesamten Fernsehsaison 2025/2026. Branchenbeobachter bewerten den Rückgang daher gelassen, zumal ähnliche Entwicklungen zuletzt auch bei anderen großen Preisverleihungen zu beobachten waren.
Der Zuschauerschwund ist kein isoliertes Phänomen. Auch andere Awardshows mussten in diesem Winter Einbußen hinnehmen. So verzeichneten die Golden Globes im Januar ein Minus von sechs Prozent und kamen auf 8,66 Millionen Zuschauer. Die Grammy-Verleihung im Februar verlor ebenfalls sechs Prozent und erreichte 14,4 Millionen Menschen vor den Bildschirmen. Der Wandel im Medienkonsum macht sich damit zunehmend auch bei Hollywoods traditionsreichen Gala-Abenden bemerkbar.

Judith Hoersch ist Schauspielerin. Mit "Niemands Töchter" ist ihr ein Hit gelungen. Und das, obwohl sie zwischen Bayern und Berlin pendelt, eine kleine Tochter hat und sehr viel arbeitet. Hoersch spielt die Hebamme "Lena Lorenz" in einer erfolgreichen Serie, in der es ums Kinderkriegen und -haben geht. Genau wie in ihrem ersten Roman.












