Was Sie zum Warntag wissen müssen
ZDF
Wenn Menschen in Gefahr sind, kann eine schnelle Warnung Leben retten. In mehreren Bundesländern wird es daher heute wieder kurz laut.
Egal ob Hochwasser, Unwetter oder Lawinengefahr: Wenn Menschen in Gefahr sind, kann eine Warnung Leben retten. In mehreren Bundesländern wird es daher heute wieder kurz laut. Ein schrilles Piepsen am Handy, lautes Geheule auf dem Dach der Feuerwehr: Am Donnerstagvormittag wird in mehreren Bundesländern der Ernstfall erprobt. Um 10 Uhr heulen vielerorts in Rheinland-Pfalz die Sirenen. Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz überprüft damit seine Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Auch in Hessen wird ab 10 Uhr der Probealarm ausgelöst. In Nordrhein-Westfalen und Bayern sollen die verschiedenen Warnmittel ab 11 Uhr geprüft werden. Im Ernstfall müssen Warnsysteme sofort und ohne Einschränkungen funktionieren. Der Warntag soll helfen, technische Probleme zu erkennen und Abläufe zwischen Behörden, Leitstellen und Medien zu überprüfen. Außerdem soll er Menschen sensibilisieren, wie mit solchen Warnungen umzugehen ist. Die Sprecherin des NRW-Innenministeriums, Nina Louwen, erklärt: Die Warnmeldungen werden über einen sogenannten "Warnmix" verbreitet: Laut Innenministerium nutzen die kommunalen Leitstellen in NRW dafür das Modulare Warnsystem (MoWaS), um gleichzeitig mehrere Warnkanäle zu aktivieren und so möglichst viele Menschen zu erreichen. Warnmittel, an die das System die Warnung weiterleitet, sind unter anderem:













