Viele Wohnhäuser in Ukraine "vor dem Totalschaden"
ZDF
In der Ukraine bringen heftiger Beschuss und eisige Kälte den Energiesektor an die Belastungsgrenze. Nun droht ein neues Schreckensszenario.
Heftiger Beschuss und eisige Kälte bringen die Energieversorgung in der Ukraine im vierten Kriegswinter an die Belastungsgrenze. Viele fürchten nun ein neues Schreckensszenario. Heftiger russischer Beschuss auf Wohngebiete und Energieanlagen, eisige Temperaturen und sinkende Unterstützung aus den USA. Die von Russland angegriffene Ukraine stehe im vierten Kriegswinter unter Druck, sagt Militärexperte Gustav Gressel bei ZDFheute live: Außerdem habe Russland "deutlich mehr Infrastruktur zerstört bei den Stromverteilern", so Gressel. Das führe dazu, dass das Stromnetz stark beansprucht werde - und die Aufrechterhaltung der Versorgung zunehmend schwerer werde. "Dieser Winter ist für Putin zufriedenstellend", erklärt der Militärexperte. Damit komme Russland seinem Ziel, die Ukraine unter Druck zu setzen und zu einer möglichen Kapitulation zu zwingen, zumindest näher. Der nahezu tägliche Beschuss der Energieanlagen gelinge Russland durch den Einsatz ballistischer Raketen, die "deutlich schwieriger" abzufangen seien als Marschflugkörper oder Drohnen. Außerdem sei die ukrainische Abwehr durch Munitionsmangel geschwächt, so Gressel. Die Lieferungen verzögerten sich durch Transportwege und Bürokratie. Das US-Verteidigungsministerium habe die Unterstützung mit den notwendigen Verteidigungsmitteln gänzlich eingestellt.













