US-Olympia-Team nicht mehr im "Ice House"
ZDF
Die Unterkunft des US-Olympia-Teams heißt nun "Winter House" statt "Ice House". Die US-Einwanderungsbehörde ICE steht massiv in der Kritik.
Zunächst sollte die Unterkunft des US-Olympia-Teams "Ice House" heißen, nun wurde sie umbenannt. Grund dürfte das umstrittene Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE sein. Dass die Ereignisse in den USA Auswirkungen auf die Olympischen Spiele haben, realisierte vor der Eröffnungsfeier am Freitag ein Teil des US-Teams. Die Verbände für die Sportarten Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf haben ein dreistöckiges Boutique-Hotel in Mailand angemietet - für Familien, Freunde und Sponsoren. Zunächst hieß der Hospitality-Treff "Ice House", seit Dienstag nun firmiert die Location unter "Winter House", wie die Verbände am Dienstag (Ortszeit) dem US-Sender CNN bestätigten. Die Einwanderungsbehörde ICE und andere Bundesbehörden stehen seit Monaten wegen ihres heftigen Vorgehens in mehreren US-Städten in der Kritik. Berichte über einen möglichen Einsatz von ICE-Beamten bei den am Freitag beginnenden Olympischen Spielen hatten in Italien für heftige Debatten und Proteste gesorgt. Die amerikanische Eiskunstläuferin und Medaillenhoffnung Amber Glenn nannte den Namenswechsel eine "kluge" Entscheidung. Es sei "bedauerlich", sagte sie nach ihrem Training am Dienstag vor Reportern, dass der Begriff "ice" nicht verwendet werden könne, weil er aufgrund der Vorkommnisse in der Heimat "negative Assoziationen" wecke. Die Ereignisse "in meinem eigenen Land" bezeichnete Glenn als "sehr verstörend und belastend".













