
US-Gewerkschaft lobt Zölle - aber kritisiert Trump scharf
n-tv
Die Zölle, die US-Präsident Trump etwa auf Auto-Importe verhängt, sollen die Produktion im Land schützen. Der Chef der US-Auto-Gewerkschaft UAW spricht von einem guten Mittel gegen die "Katastrophe des Freihandels". Doch an Trump lässt er kein gutes Haar.
Der Vorsitzende der US-Auto-Gewerkschaft UAW, Shawn Fain, hat Zölle als grundsätzlich richtiges Mittel gegen bestimmte Probleme der Industrie gelobt. Aufschläge auf Importe seien geeignet, um die "Katastrophe des Freihandels" anzugehen, sagte Fain. US-Präsident Donald Trump warf er jedoch vor, Zölle für "politische Spielchen" zu missbrauchen und Chaos zu stiften.
"Wir unterstützen eine gewisse Anwendung von Zöllen auf die Autoindustrie und andere ähnliche Branchen", sagte der UAW-Chef. "Was wir nicht unterstützen, ist die Verwendung von Zöllen für politische Spielchen bei Themen wie Einwanderung oder Fentanyl." Auch "rücksichtslose, chaotische Zölle gegen alle Länder zu verrückten Sätzen" lehne seine Gewerkschaft ab.

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