Ukraine will Russlands Verluste massiv erhöhen
ZDF
Zuletzt hat Russland mehr Soldaten verloren, als es rekrutieren konnte. Kiew will dem Angreifer noch höhere Verluste zufügen. Die Militäranalyse.
Zuletzt hat Russland mehr Soldaten verloren, als es rekrutieren konnte. Die Ukraine will dem Angreifer noch höhere Verluste zufügen. Doch Moskau dürfte seine Taktik anpassen. Der am 14. Januar 2026 ernannte ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov kündigte kurz nach seinem Amtsantritt Pläne an, die Verluste der russischen Armee radikal zu erhöhen. Fedorov sprach von der "Notwendigkeit", monatlich etwa 50.000 russische Soldaten zu töten. Das Ziel besteht darin, Russland so schwere Verluste zuzufügen, dass weitere Offensivbemühungen entscheidend geschwächt und langfristig die Kriegsanstrengungen Russlands unhaltbar werden. ... ist Senior Advisor beim European Policy Centre. Er forscht und publiziert seit über 20 Jahren zu den Themenkomplexen Sicherheit und Verteidigung, Rüstung und Technologie, Stabilisierung und Krisenmanagement. Für ZDFheute analysiert er regelmäßig die militärischen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt. ... ist Associate Fellow im Programm Sicherheit und Verteidigung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. Er forscht und publiziert zu Streitkräften in Osteuropa und Russland und hybrider Kriegsführung. Fedorov gab nicht viele Details darüber preis, auf welche Weise er dieses Ziel erreichen wollte. Er deutete nur an, dass eine engere Koordination und ein effizienterer, massiverer Einsatz von Drohnen Schlüsselelemente sein könnten. Mit "Verlusten" sind getötete sowie verwundete und vermisste Soldaten gemeint. Analysiert man die Daten aus dem Jahr 2025, so lag die Zahl tödlicher Verluste bei der russischen Armee bei durchschnittlich etwa 29.000 Soldaten pro Monat.













