Trump und Netanjahu: Wie geht's weiter mit Iran
ZDF
Gespräch unter Freunden über hochbrisante Themen: US-Präsident Trump und Israels Staatschef Netanjahu reden im Weißen Haus über Iran.
Gespräch unter Freunden über brisante Entwicklungen: US-Präsident Trump und Israels Staatschef Netanjahu reden im Weißen Haus über ihre Optionen bei den Verhandlungen mit Iran. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist von US-Präsident Donald Trump zu einem Treffen im Weißen Haus empfangen worden. Hauptthema des Gesprächs sind die laufenden Atomverhandlungen mit dem Iran. Netanjahu will Trump nach eigenen Angaben zu größtmöglichem Druck auf Teheran drängen. Eine Pressebegegnung war zunächst nicht vorgesehen. Es ist bereits das siebte Treffen der beiden Politiker seit Trumps Amtsantritt. Auch am Abend gab es noch keine Ergebnisse. Das Treffen finde unter strikter Geheimhaltung statt, berichtet ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen und erläutert die Hintergründe: Die israelische Regierung wolle einen Komplettverzicht auf das Atomprogramm, Rückzug der ballistischen Raketen und keine Unterstützung mehr für Terrorgruppen in der Region, erklärt Theveßen. Zuletzt habe Trump angedeutet, eventuell Sanktionen aufzuheben. Aber: "Beide Seiten sind sich einig darüber, dass der Iran letzte Woche über nicht mehr als dieses Atomprogramm verhandeln wollte. Deshalb wird ein Militärschlag wahrscheinlicher. Dieser diene allerdings möglicherweise nicht nur dazu, das Atomprogramm zu treffen, sondern auch die ballistischen Raketen oder gar einen Regimewechsel herbeizuführen, resümiert Theveßen. Netanjahu sagte vor dem Treffen, "Teil jeglicher Verhandlungen" mit Teheran müssten eine Begrenzung der ballistischen Raketen und das "Einfrieren der Unterstützung für die iranische Achse" sein.













