Tesla-Absatz sinkt das zweite Jahr in Folge
ZDF
Tesla verbucht auch 2025 einen Absatzrückgang. Sein Rivale BYD aus China ist auf der Überholspur, doch Elon Musk spielt die Zahlen herunter.
Autobauer Tesla verbucht auch 2025 einen Absatzrückgang - das zweite Jahr in Folge. Rivale BYD aus China hat Tesla bei E-Autos überholt, doch Elon Musk spielt die Zahlen herunter. Für Tesla brachte das Jahresende eine bittere Erkenntnis: Ohne Subventionen verkaufen sich auch die Autos des Elektro-Vorreiters nicht so gut. Ende September ließ Präsident Donald Trump die Steuervergünstigung von 7.500 Dollar auslaufen. Danach fielen die weltweiten Auslieferungen von Tesla kräftig - um 15,6 Prozent auf 418.227 Fahrzeuge. Damit verbuchte Tesla im Gesamtjahr 2025 den zweiten Rückgang der Auslieferungen in Folge. Sie sanken um 8,5 Prozent auf gut 1,636 Millionen Fahrzeuge. Den bisherigen Höhepunkt hatte Tesla 2023 mit etwas über 1,8 Millionen ausgelieferten Wagen erreicht. Im dritten Quartal waren die Tesla-Auslieferungen noch um 7,4 Prozent auf 497.099 Wagen hochgeschnellt, weil viele Interessenten in den USA noch die Prämie mitnehmen wollten. Der US-Investor und Analyst Gene Munster prognostiziert für das laufende Jahr eine Erholung der Tesla-Auslieferungen um etwa fünf Prozent. Firmenchef Elon Musk spielt allerdings die Bedeutung des Autoverkaufs für Tesla herunter und behauptet, dass die Zukunft des Unternehmens in selbstfahrenden Robotaxis und menschenähnlichen Robotern liegen werde. In beiden Bereichen steht Tesla allerdings erst am Anfang und trifft auf starke Konkurrenz. So hat Tesla bisher nur ein paar Dutzend Robotaxis in der texanischen Stadt Austin im Einsatz, die zumeist von Aufpassern im Beifahrersitz begleitet werden. Die Google-Schwesterfirma Waymo betreibt unterdessen mehr als 2.500 fahrerlose Wagen in mehreren US-Städten und ist auf Expansionskurs. Zusätzlich spannend ist, dass Musk bei selbstfahrenden Autos auf Kollisionskurs zum Großteil der Branche ist. Er behauptet, dass Teslas allein mit Kameras autonom fahren können. Waymo und andere Hersteller setzen dagegen zusätzlich auf weitere Sensoren, vor allem Laser-Radare, die die Umgebung der Fahrzeuge abtasten.













