
Studie widerlegt größte Mythen im Krafttraining
n-tv
Wer Muskeln aufbauen will, muss nicht zwingend ins Fitnessstudio: Eine umfassende Analyse zeigt, was für den Erfolg wirklich zählt. Dabei wird auch mit dem Mythos aufgeräumt, man müsse bis zur völligen Erschöpfung trainieren.
Wer Muskeln aufbauen will, muss nicht zwingend ins Fitnessstudio: Eine umfassende Analyse zeigt, was für den Erfolg wirklich zählt. Dabei wird auch mit dem Mythos aufgeräumt, man müsse bis zur völligen Erschöpfung trainieren.
Dranbleiben zählt: Das Wichtigste beim Krafttraining ist, es überhaupt zu machen - und das regelmäßig. So lässt sich die zentrale Erkenntnis einer umfassenden Überblicksstudie zusammenfassen, die aktuell im Fachblatt "Medicine & Science in Sports & Exercise" erschienen ist.
Ein Team der kanadischen McMaster University in Hamilton hat 17 Jahre nach der letzten Bestandsaufnahme dieser Art 137 Studien zu den Effekten von Krafttraining mit insgesamt mehr als 30.000 Teilnehmenden analysiert und dabei nach eigenen Angaben mehr verschiedene Menschen sowie Trainingsarten einbezogen als jemals zuvor.
Der Befund ist simpel: "Das beste Krafttrainingsprogramm ist das, an dem man auch wirklich dranbleibt", betont Studienautor Stuart Phillips. "Es ist weitaus wichtiger, alle großen Muskelgruppen mindestens zweimal pro Woche zu trainieren, als einem 'perfekten' oder komplexen Trainingsplan nachzujagen."
Ob mit Hanteln, Gummibändern und lediglich dem eigenen Körpergewicht - mit Beständigkeit ließen sich Muskelaufbau sowie mehr Kraft und Ausdauer erzielen. Der Gang ins Fitnessstudio sei nicht zwangsläufig nötig.













