
Folgen des Klimawandels stressen Kaffeepflanzen
n-tv
Kaffeepflanzen haben hohe Ansprüche und sind ziemlich empfindlich. Doch durch Hitze als Folge des Klimawandels fallen die Ernten schlechter aus. Das führt auch zur Erhöhung von Kaffeepreisen, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.
Kaffeepflanzen haben hohe Ansprüche und sind ziemlich empfindlich. Doch durch Hitze als Folge des Klimawandels fallen die Ernten schlechter aus. Das führt auch zur Erhöhung von Kaffeepreisen, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.
Wie beeinflusst der Klimawandel den Kaffeeanbau und -verkauf? Mit Blick auf eine neue Untersuchung warnt die gemeinnützige US-Organisation Climate Central vor möglichen Folgen vermehrter Hitzetage für die Kaffee-Ernten in den Tropen. Extreme Wetterereignisse in den globalen Kaffeeanbaugebieten hätten wahrscheinlich zu den Preissprüngen bei Kaffee in den letzten Jahren beigetragen, hieß es auch.
Der Climate-Central-Analyse zufolge kam es in den vergangenen Jahren in den Anbauregionen durch den Klimawandel öfter zu Tagen mit Höchstwerten, die vor allem Arabica-Kaffeepflanzen schaden können. Dadurch seien möglicherweise die Qualität und Menge der jüngsten Ernten beeinträchtigt worden, teilte die Organisation mit.
Für die Analyse schaute sich Climate Central die Temperaturen von 2021 bis 2025 in Ländern des sogenannten Kaffeegürtels an. Dazu zählen 25 Staaten rund um den Äquator. Die Autoren verglichen die Werte mit geschätzten Temperaturen einer hypothetischen Welt ohne menschengemachten Ausstoß von Treibhausgasen. Sie wollten verstehen: Wie häufig treibt der Klimawandel die Temperaturen in diesen Ländern über die für vor allem für Arabica-Kaffeepflanzen schädliche Hitzeschwelle von 30 Grad?
Ihr Ergebnis: Durch den Klimawandel verzeichneten die Top-5-Kaffeeanbauländer - Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Äthiopien und Indonesien - jährlich durchschnittlich zusätzliche 57 Tage mit für den Kaffeeanbau schädlichen Temperaturen.













