Stromnetz-Anschlag in Berlin: Bundesanwaltschaft ermittelt
ZDF
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz sind Tausende Menschen noch ohne Strom. Die Bundesanwaltschaft ermittelt.
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz sind Tausende Menschen in der Hauptstadt weiterhin ohne Strom. Nun hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Nach dem Anschlag mutmaßlicher Linksextremisten auf die Stromversorgung in Berlin hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Ermittelt werde unter anderem wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe, teilte eine Sprecherin der Behörde in Karlsruhe mit. Weitere Auskünfte würden derzeit nicht erteilt. Grund für den andauernden großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins war ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Teltowkanal, der aller Wahrscheinlichkeit nach auf das Konto von Linksextremisten geht. Ab Samstagfrüh waren zunächst insgesamt 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbeeinheiten ohne Strom. Am Dienstag waren weiterhin rund 24.700 Haushalte und 1.120 Gewerbebetriebe betroffen. Bis Donnerstagnachmittag will der Netzbetreiber Stromnetz Berlin die komplette Stromversorgung wieder herstellen. Seit Sonntag stand für Politik und Behörden fest, dass es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelt und Linksextremisten dahinterstehen. Ein bei den Behörden eingegangenes Bekennerschreiben sei authentisch, sagte die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD).













