Strafprozess: Was Daniel Halemba vorgeworfen wird
ZDF
Prozessauftakt in Würzburg: AfD-Politiker Halemba muss sich wegen Volksverhetzung und mutmaßlicher Geldwäsche in Bayern vor Gericht verantworten.
Der bayerische Landtagsabgeordnete Daniel Halemba muss sich wegen Volksverhetzung und Geldwäsche vor Gericht verantworten. Die Doppelrolle eines Anwalts wirft Fragen auf. Volksverhetzung, Geldwäsche und Sachbeschädigung - diese Vorwüfe begleiten den Würzburger Spitzenkandidaten der AfD, Daniel Halemba, in die bayerische Kommunalwahl im März. Der jüngste Abgeordnete des Landtags in Bayern steht ab heute in Würzburg wegen diverser Straftaten vor Gericht. Mit seiner Festnahme kurz vor der Konstituierung des neuen bayerischen Landtags hatte er 2023 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Volksverhetzung: "Alle Deutschen auf zum Krieg, gegen die Kanackenrepublik" - diese Zeilen stammen aus dem Lied "Wacht an der Spree" der verbotenen Neonazi-Band "Landser". Halemba soll dieses Lied 2022 während seiner Geburtstagsfeier im Anwesen der Burschenschaft "Teutonia Prag" abgespielt oder vom Abspielen gewusst haben. Relevant ist der Gewaltaufruf: "An den Bosporus zurück, sonst brechen wir euch das Genick." Geldwäsche: Halemba soll Gelder aus mutmaßlichen Betrugsstraftaten in Kryptowährung investiert haben. Nach Ermittlerangaben überwies er einen mittleren, vierstelligen Betrag von seinem Privatkonto ins Baltikum. Nötigung:













