Schüsse auf russischen Top-General: Was wir wissen
ZDF
In Moskau gab es "mehrere Schüsse" auf den stellvertretenden Chef des russischen Militärgeheimdiensts GRU. Was wir bislang wissen.
Der stellvertretende Chef des russischen Militärgeheimdiensts liegt mit schweren Schussverletzungen in einem Krankenhaus. War es ein Anschlag? Was bislang bekannt ist. In Russland ist offenbar ein Attentat auf einen hochrangigen Armeevertreter verübt worden. Ein Unbekannter gab am Freitagmorgen laut russischen Ermittlern "mehrere Schüsse" auf General Wladimir Alexejew ab. Der stellvertretende Chef des Militärgeheimdiensts GRU sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Wer ist Alexejew? Was ist zu den Hintergründen des Angriffs bekannt? Und was ist aktuell noch unklar? ZDFheute mit einem Überblick. Laut dem Telegramkanal "Mash" attackierte der Angreifer Alexejew in dessen Wohnhaus. Demnach schoss der Täter dem General vor einem Fahrstuhl mehrmals in den Rücken. Mindestens drei Kugeln hätten Alexejew getroffen. "Mash" steht nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) den russischen Sicherheitsorganen nahe. Das russische Onlinemedium "Baza" berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, dass Alexejew viel Blut verloren habe. Alexejew wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Laut "Mash" befindet er sich in einem "äußerst kritischen Zustand". Die Identität des Täters und wer hinter dem Angriff steckt, ist noch unklar. Russlands Außenminister Sergej Lawrow machte allerdings die Ukraine für den Angriff verantwortlich. "Dieser Terroranschlag bestätigt einmal mehr die Ausrichtung des Regimes von (Präsident Wolodymyr) Selenskyj auf ständige Provokationen, die darauf abzielen, den Verhandlungsprozess zum Scheitern zu bringen", sagte Lawrow mit Blick auf die Verhandlungen für eine Waffenruhe in der Ukraine. Dem russischen Onlinemedium "Baza" zufolge wurde der Angriff in einem Wohnkomplex an der Wolokolamskaja-Straße im Nordwesten Moskaus durchgeführt. "Street View"-Aufnahmen des russisch-niederländischen Internetdienstleisters Yandex zeigen, dass das Hochhaus erst 2021 gebaut wurde.













