Propaganda-Schlacht um kaputte Toiletten auf Flugzeugträger
ZDF
Kaputte Toiletten an Bord des US-Flugzeugträgers "Gerald R. Ford" belasten die Crew - für die iranische Propaganda ein gefundenes Fressen.
Der US-Flugzeugträger "Gerald R. Ford" ist seit Monaten im Einsatz, kaputte Toiletten an Bord belasten die Crew. Die iranische Propaganda nutzt das aus und verbreitet Fake-Fotos. Die "Gerald R. Ford" ist der größte Flugzeugträger der Welt - und hat ein großes Problem, das zum Himmel stinkt: Das Abwassersystem des US-Kriegsschiffs bereitet seit Monaten massive Probleme, wie verschiedene US-Medien berichten. Immer wieder fallen Toiletten wegen Verstopfung aus. Die Stimmung der Crew an Bord soll angespannt sein - auch, weil der Einsatz deutlich länger dauert als ursprünglich geplant. Viele der rund 4.600 Seeleute sind vergleichsweise jung, für zahlreiche ist es der erste lange Einsatz fernab der Heimat. Die "Gerald R. Ford" war bereits an der Operation gegen Venezuelas Führung im Januar beteiligt und hatte zuvor das Embargo gegen das südamerikanische Land durchgesetzt. Der zunächst für etwa sechs Monate angelegte Einsatz des Schiffs wurde nun auf bis zu elf Monate verlängert, berichtet das "Wall Street Journal". Das Problem mit den über 600 Toiletten an Bord besteht offenbar seit Monaten. Im Januar berichtete der US-Sender "NPR" über Angehörige der Besatzung, die sich über die schlechten Bedingungen auf dem Schiff beklagten. Nun berichtet das "Wall Street Journal", es habe quasi täglich Wartungsfälle mit dem Unterdrucksystem zum Transport der Fäkalien gegeben, heißt es. Die Zeitung zitiert auch einen Marinesprecher, wonach sich die Situation an Bord inzwischen verbessere und die Fähigkeit zur Ausführung der Mission nicht beeinträchtigt sei.













