
Premiere in Münster
n-tv
Noch drei Einsätze, dann feiert das Tandem Thiel/Boerne seinen 50. gemeinsames Abenteuer. Bei "Fiderallala", ihrem gerade abgeschlossenen Fall, wurde bereits Party gemacht, gesungen und gestritten. Am Ende folgte die Versöhnung und ein Cliffhanger - ist da etwa ein Umzug geplant?
Studenten campieren auf Münsteraner Wiesen und wenn sie nicht gerade dabei sind, Reagenzgläser und Bierflaschen zu leeren, dann stehen sie Schlange für die wenigen freien Wohnungen und Zimmer, die der Immobilienmarkt ihrer Stadt noch zu bieten hat. Es sollte in "Fiderallala", dem 47. "Tatort" mit dem Traumpaar Thiel und Boerne - unter anderem - auch um das Leidensthema Wohnungsnot gehen. Nach "MagicMom" und "Unter Gärtnern" stammte das Drehbuch ein weiteres Mal von Regine Bielefeldt, Regie führte Isa Prahl.
"Als ich studiert habe, gab es keine solche Wohnungsnot wie das heute der Fall ist. Doch in den letzten Jahren ist das ein immer größeres Problem geworden", erzählt Regisseurin Isa Prahl. Im Jahre 2020 hatte sie mit "Gefangen" einen Kölner "Tatort" inszeniert, zuletzt mit Eoin Moore für die SciFi-Serie "Reset - Wie weit willst du gehen?", unter anderem mit Katja Riemann, auf dem Regiestuhl gesessen. "Uns war es wichtig, den Aspekt 'bezahlbarer Wohnraum' in unserem Krimifall besonders zu beleuchten, weil es eins der großen Probleme ist, die Städte heute haben. Die Recherche dazu war spannend, da ich mitbekommen habe, wie drastisch sich die Situation auch in Münster verändert hat."

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