Pendlerpauschale steigt ab 2026: Was sich konkret ändert
ZDF
Ab 2026 gilt eine Pendlerpauschale von 38 Cent pro Kilometer - besonders Pendler mit kurzen und mittleren Arbeitswegen profitieren.
Ab 2026 gilt für Pendler eine Pauschale von 38 Cent pro Kilometer - besonders Pendler mit kurzen und mittleren Arbeitswegen profitieren. Kritik kommt aus der Wissenschaft. Daniel Gundel fährt mehrmals in der Woche von seinem Wohnort ins Büro. Einmal vom Münchner Süden in den Münchner Norden: Für die 20 Kilometer braucht der IT-Manager rund 45 Minuten. Zeit, die er lieber mit seiner Familie verbringen würde, sagt Gundel. Aber auf seine Steuererklärung im nächsten Jahr freut er sich, denn Gundel profitiert von der Erhöhung der Pendlerpauschale: Ab dem 1. Januar 2026 steigt die Entfernungspauschale für Pendlerinnen und Pendler, die unabhängig vom Verkehrsmittel gilt und nach der einfachen Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz berechnet wird. Künftig können Pendler 38 Cent ab dem ersten Kilometer geltend machen - bisher galten die 38 Cent erst ab dem 21. Kilometer, während für kürzere Strecken nur 30 Cent abgesetzt werden konnten. Nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums bedeutet das konkret: Voraussetzung ist, dass Pendlerinnen und Pendler mit ihren Werbungskosten über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro hinauskommen. Erst dann wirkt sich die höhere Pauschale steuerlich aus. Insgesamt rechnet die schwarz-rote Bundesregierung mit einer Entlastung der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler von rund 1,1 Milliarden Euro im Jahr 2026. Ab dem Jahr 2027 soll die Entlastung bei 1,9 Milliarden Euro liegen.













