Moskau: Mittelstreckenrakete auf Westukraine abgefeuert
ZDF
Russland setzt seine Angriffe auf die Ukraine fort. Neben Drohnen wurde nach Angaben Moskaus auch die Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt.
Russland setzt seine Angriffe auf die Ukraine fort. Neben Drohnen wurde nach Angaben Moskaus auch die Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. In Kiew gab es mehrere Tote. Russland hat die Ukraine in der Nacht zum Freitag erneut mit Angriffen überzogen. Nach Angaben aus dem russischen Verteidigungsministerium wurde in der Westukraine dabei auch die neue Hyperschall-Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Die russischen Streitkräfte hätten "einen massiven Schlag mit boden- und seebasierten Hochpräzisionswaffen großer Reichweite gegen kritische Objekte auf dem Gebiet der Ukraine geführt" und mit Hilfe der Oreschnik sowie Drohnen "strategische Ziele" in der Ukraine angegriffen. Es wäre der zweite Angriff mit einer Rakete dieses Typs in der Ukraine. Die Angaben ließen sich nicht überprüfen. Die Angriffe seien "als Reaktion auf den Terroranschlag des Kiewer Regimes" auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin Ende Dezember erfolgt, hieß es aus Moskau weiter - ein Vorwurf, den die Ukraine als Lüge zurückgewiesen hat. Experten bezweifeln die Glaubwürdigkeit der von Russland vorgelegten Informationen. Zuvor hatte der Bürgermeister der westukrainischen Stadt Lwiw, Andrij Sadowyj, einen russischen Angriff auf die kritische Infrastruktur mit einer bisher nicht identifizierten ballistischen Rakete gemeldet.













