
Luftraum-Gesetz soll Drohnen-Einsatz beflügeln
n-tv
Ob dringliche Medikamente oder Organspenden, solche Sendungen müssen möglichst schnell ankommen. Also ab in die Drohne? Möglich ist das, doch Drohneneinsätze haben Hürden. Die sollen niedriger werden.
Ob dringliche Medikamente oder Organspenden, solche Sendungen müssen möglichst schnell ankommen. Also ab in die Drohne? Möglich ist das, doch Drohneneinsätze haben Hürden. Die sollen niedriger werden.
Düsseldorf (dpa/lnw) - Zum Auftakt der Robotikmesse Xponential hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) einen Gesetzesentwurf angekündigt, um den Einsatz kommerzieller Drohnen in Deutschland anzukurbeln. Auf Basis eines Gesetzes zu sogenannten U-Spaces sollen Lufträume festgelegt werden, in denen unbemannter und bemannter Luftverkehr gleichzeitig stattfindet - dort fliegen also Drohnen, Flugzeuge und Hubschrauber. Der Entwurf soll bald vorgelegt werden.
Solche U-Spaces - das "u" steht für unmanned (unbemannt) - würden den Einsatz kommerzieller Drohnen erleichtern. "Wenn alles so läuft, wie wir es planen und uns vorstellen, werden wir in diesem Jahr ein U-Space-Gesetz haben als erster Mitgliedstaat der EU."
U-Spaces bringen wichtige Erkenntnisse, wie man Drohnen in den Luftraum integrieren, den Luftverkehr insgesamt managen und wie Kommunikation funktionieren kann. Es gehe darum, wie sich die Verkehrsteilnehmer gegenseitig sehen können. "Das hilft uns auf dem Weg, die Advanced Air Mobility flächendeckend einzuführen." Die Advanced Air Mobility ist der nächste Schritt nach den U-Spaces gemeint - in dieser Mobilitätsform sind Drohnen selbstverständlich integriert sein.
Schnieder betont, dass die Sicherheit besonders wichtig sei. "Für die digital gesteuerten Luftfahrzeuge brauchen wir neue automatisierte Systeme zur Luftraumüberwachung sowie stabile Öko- und Kommunikationssysteme."













