
Kriminalstatistik: Weniger Straftaten, mehr häusliche Gewalt
n-tv
Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2025 weniger Straftaten erfasst – doch bei häuslicher Gewalt und sexuellen Übergriffen stiegen die Fallzahlen deutlich.
Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2025 weniger Straftaten erfasst – doch bei häuslicher Gewalt und sexuellen Übergriffen stiegen die Fallzahlen deutlich.
Schwerin (dpa/mv) - Die Polizei hat im vergangenen Jahr weniger Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern registriert als im Vorjahr. 2025 wurden in der polizeilichen Kriminalstatistik 103.901 Fälle erfasst, wie das Innenministerium mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es 108.544 Fälle. Die Aufklärungsquote lag demnach bei mehr als 63 Prozent und damit zum zweiten Mal in Folge über der 62-Prozent-Marke der vergangenen Jahre. Zudem lag die Quote demnach konstant über dem Bundesdurchschnitt.
In einigen Bereichen sind die Fallzahlen laut Statistik allerdings gestiegen. MV werde zwar insgesamt sicherer, es gebe jedoch noch Herausforderungen, so das Ministerium. Ein Überblick:
Laut offiziellen Zahlen erreichte die häusliche Gewalt ein Allzeithoch seit 1990: Die Polizei registrierte 5.204 Fälle im vergangenen Jahr und damit knapp 200 mehr als 2024. Eine Aussage zur Dunkelziffer oder dazu, wie oft häusliche Gewalt tatsächlich angezeigt werde, sei nicht möglich, sagte Pegel.
In zwei von drei Fällen handelte es sich dem Ministerium zufolge um Körperverletzungsdelikte. Zudem habe es neun Tötungsdelikte gegeben, in vier Fällen starben Menschen. Die Aufklärungsquote lag bei 99,7 Prozent.













