
Füracker: Mehr als 2.000 Arbeitsplätze aufs Land verlagert
n-tv
Mit Behördenverlagerungen will die Staatsregierung gezielt ländliche Regionen stärken. Der Finanzminister zieht nach zehn Jahren Zwischenbilanz.
Mit Behördenverlagerungen will die Staatsregierung gezielt ländliche Regionen stärken. Der Finanzminister zieht nach zehn Jahren Zwischenbilanz.
München (dpa/lby) - In Bayern sind in den vergangenen zehn Jahren mehr als 60 Behörden mit mehr als 2.000 Arbeits- und Studienplätzen in ländliche Regionen verlagert worden. Das sei eine Win-win-win-Situation für die Zielorte, für die Ballungsräume und auch für die Beschäftigten, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) in einer Regierungserklärung im Landtag in München.
"Mit unserer Heimatstrategie schaffen wir echte Heimatjobs: attraktive, wohnortnahe Arbeits- und Studienplätze in allen Regionen. Das bedeutet weniger Pendelstress und mehr Zeit für die Familie", argumentierte Füracker.
Davon profitiere auch die regionale Wirtschaft: Der rechnerisch ermittelte volkswirtschaftliche Gesamtnutzen liege bei rund 460 Millionen Euro. Die Zielkommunen profitierten von zusätzlichen Steuereinnahmen. Und in den Ballungsräumen seien knapp 37.000 Quadratmeter Flächen frei geworden.
Quelle: dpa













