
Warnstreiktag bei Awo in Kitas und Nachmittagsbetreuung
n-tv
Im Tarifkonflikt bei der Arbeiterwohlfahrt NRW will Verdi vor der vierten Verhandlungsrunde den Druck erhöhen. Was Eltern machen können, wenn die Kita oder die Ganztagsschule des Kindes betroffen ist.
Im Tarifkonflikt bei der Arbeiterwohlfahrt NRW will Verdi vor der vierten Verhandlungsrunde den Druck erhöhen. Was Eltern machen können, wenn die Kita oder die Ganztagsschule des Kindes betroffen ist.
Köln/Bochum (dpa/lnw) - Wegen Warnstreiks kann es heute in vielen Kinderbetreuungseinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) zu Einschränkungen kommen, etwa in Kitas und in der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen. Im parallelen Tarifkonflikt des kommunalen Nahverkehrs sind hingegen keine neuen Warnstreiks angekündigt. Für diese Beschäftigtengruppe beginnt nun die dritte Verhandlungsrunde.
Die Gewerkschaft Verdi hat landesweit Beschäftigte der Awo NRW zu einem Warnstreiktag aufgerufen. In Trägerschaft der Awo befinden sich nach deren Angaben in NRW 840 Kitas und 519 offene Ganztagsschulen (OGS). Es könne zu Gruppenzusammenlegungen und Schließungen kommen, erklärte Verdi.
Wie die Gewerkschaft Dienstagmittag mitteilte, beteiligten sich 2.500 Awo-Beschäftigte am Warnstreik. In Köln, Bochum und Herford gingen Streikende auf die Straße. "Die Geduld der Beschäftigten ist am Ende. Viele arbeiten täglich am Limit und wissen trotzdem nicht, wie sie ihre steigenden Lebenshaltungskosten bezahlen sollen", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Susanne Hille.
Eltern sollten aufmerksam verfolgen, ob das Kita-Angebot des Kindes von dem Streik betroffen ist. Träger informierten auch über etwaige Notgruppen, um die Betreuung für Kinder sicherzustellen, deren Eltern zwingend darauf angewiesen sind. Dazu sollten Familien möglichst rasch Kontakt mit der Kita aufnehmen oder sich an das Jugendamt wegen alternativer Betreuungsmöglichkeiten wenden.













