
Weniger Straftaten, mehr Aufklärung – Polizei zieht Bilanz
n-tv
Weniger Diebstähle, aber mehr sexuelle Übergriffe im Netz: Wie sich die Kriminalität in Sachsen-Anhalt verschiebt – und was die Statistiken zeigen.
Weniger Diebstähle, aber mehr sexuelle Übergriffe im Netz: Wie sich die Kriminalität in Sachsen-Anhalt verschiebt – und was die Statistiken zeigen.
Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind im vergangenen Jahr so viele Straftaten aufgeklärt worden wie seit vielen Jahren nicht mehr. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 57,4 Prozent. Die Quote ist damit die höchste seit dem Jahr 2012, wie aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht. Genau 99.167 Fälle konnten von der Polizei aufgeklärt werden.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Land weniger Straftaten erfasst als 2024. Genau 172.776 Taten wurden registriert, das sind 11.407 Fälle weniger als im Vorjahr. Einen Teil des Rückgangs erklärt das Innenministerium mit einer bundesweit geänderten statistischen Erfassung, aber auch ohne diesen Effekt hat es den Angaben zufolge einen Rückgang der erfassten Straftaten gegeben.
So sehen die Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik im Detail aus:
Im vergangenen Jahr wurden 63.873 Tatverdächtige erfasst, im Vorjahr waren es 67.886. Das ist ein Rückgang um 5,9 Prozent. Es gab insgesamt 16.764 nichtdeutsche Tatverdächtige, ihr Anteil sank damit auf 26,2 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 29,6 Prozent gewesen.













