
Herzog geht, der "Schmerz" bleibt
n-tv
Eine Mordserie im Rotlichtmilieu, unaufgearbeitete Kriegstraumata aus dem zerfallenen Jugoslawien und der Abschied von Kommissarin Herzog: Der neue Dortmunder "Tatort" ist vollgepackt mit Stoffen - kann das gutgehen?
Eine Mordserie im Rotlichtmilieu, unaufgearbeitete Kriegstraumata aus dem zerfallenen Jugoslawien und der Abschied von Kommissarin Herzog: Der neue Dortmunder "Tatort" ist vollgepackt mit Stoffen - kann das gutgehen?
Was passiert?
Eine Mordserie im Rotlichtmilieu lässt die Dortmunder Kommissare Faber (Jörg Hartmann), Herzog (Stefanie Reinsperger) und Klasnić (Alessija Lause) zunächst an einen handelsüblichen Unterwelt-Streit denken. Doch als die Ermittler in einem Bordell eine verstörte junge Bosnierin aufgreifen und als Zeugin befragen, wird klar: Hier ist etwas viel Größeres im Gange, das das Dortmunder Team bis tief in die brutale Geschichte der Jugoslawienkriege mitnimmt.
Für Klasnić, die Leiterin der Dortmunder Mordkommission, wird der Fall zur persönlichen Belastungsprobe. Ihre eigenen Wurzeln, verdrängte Kriegserinnerungen und die erneute Begegnung mit Clan-Mitglied Lorik Duka (Kasem Hoxha) konfrontieren sie mit einer Vergangenheit, von der sie glaubte, diese längst hinter sich gelassen zu haben. Und auch Faber und Herzog müssen sich mit alten Loyalitäten und verdrängter Schuld auseinandersetzen.
Worum geht es wirklich?

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