
Georg Kofler mimt den Rudelführer
n-tv
In der Löwenhöhle taucht eine Gastlöwin auf, die nur allzu gerne mit einem Deal in der Tasche nach Hause gehen würde. Am Ende ist es aber ein Alteingesessener, der einzig und allein die Fäuste ballt.
Auf den Brettern von Deutschlands beliebtester Tüftler- und Erfinderbühne wird eifrig getuschelt und geflüstert. Der Grund: Zwischen den verdienten Format-Investoren nimmt eine Gastlöwin mit selbstbewussten Ambitionen Platz. Diana zur Löwen passt nicht nur wegen ihres außergewöhnlichen Nachnamens perfekt in "Die Höhle der Löwen", sondern auch wegen ihrer unternehmerischen Visionen und Ideen.
Die 27-jährige Content-Creatorin lebt als erfolgreiche Influencerin den Traum einer ganzen Generation. In der Löwenhöhle möchte sie ihre Erfahrungen weitergeben und passenden Start-ups mit Rat, Tat und Investkapital auf die Sprünge helfen. Schnell wird allerdings klar, dass eine lukrative und zukunftsweisende Kollaboration mit einem taufrischen Gründerteam keine Stimmungsfrage ist. Produkt, Gründer, Perspektive: Es muss alles passen.
Leider passt an diesem Tag aber nichts so richtig ins Konzept der Influencerin. Weder ein "digitaler Erinnerungsassistent", der die schönsten Erinnerungen des Lebens festhalten soll ("Meminto Stories"), noch ein noch nicht als Medizinprodukt zugelassenes Wundergerät zur Steigerung der Beckenbodendurchblutung ("Gatepress) sorgen dafür, dass die Gastlöwin vor Begeisterung aus ihrem Sessel springt. Auch eine clever ausgetüftelte Finanzplattform für junge Leute, inklusive bahnbrechender Zukunftsvision ("2026 rechnen wir mit sieben Millionen Nutzern und einem Umsatz von 180 Million Euro"), weckt kein Interesse ("GetMoBie").

Nelly hat ein wunderbares Leben: Ihr Mann sorgt dafür, dass Frau und Kinder es gut haben. Nelly sorgt dafür, dass alles schön sauber ist. Eines Tages zerbricht das Idyll, Abgründe tun sich auf. Hält die Familie das durch? Amelie Fried spricht mit ntv.de über alte Rollenbilder, die nie wieder en vogue sein sollten.












