EU-Staaten stimmen für Mercosur-Abkommen - darum geht es
ZDF
Die EU-Staaten haben dem Abschluss des Mercosur-Freihandelsabkommens mit südamerikanischen Ländern zugestimmt. Was das bedeutet.
Die EU-Staaten haben dem Abschluss des Mercosur-Freihandelsabkommens mit südamerikanischen Ländern zugestimmt. Was das bedeutet. Nach mehr als 25 Jahren mühsamer Verhandlungen ist der Weg für den Abschluss des EU-Freihandelsabkommens mit den vier südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay frei. Bei einer Sitzung von Vertretern der 27 EU-Länder stimmten in Brüssel ausreichend viele Teilnehmer der geplanten Unterzeichnung des Deals zu, wie die Deutsche Presse-Agentur von Diplomaten erfuhr. Das Abkommen soll mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay vereinbart werden und eine der größten Freihandelszonen der Welt mit mehr als 720 Millionen Menschen schaffen. Es würde fast 20 Prozent der Weltwirtschaft und mehr als 31 Prozent der globalen Warenexporte ausmachen. Für fast alle Waren, die zwischen der EU und den Mercosur-Staaten gehandelt werden, sollen Zölle abgeschafft werden. Die Grundsatzeinigung erfolgte am Freitagmittag im Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten. Die Kommission benötigte eine Mehrheit von 15 EU-Mitgliedern, die 65 Prozent der EU-Bevölkerung vertreten.













