Erste Evakuierte aus Nahost in Frankfurt gelandet
ZDF
Ein Flieger mit Evakuierten aus dem Nahen Osten ist in Frankfurt gelandet. Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigte weitere Flüge an.
Der erste von der Bundesregierung gecharterte Flieger mit Evakuierten aus dem Nahen Osten ist in Frankfurt gelandet. Zunächst sollten vulnerable Gruppen ausgeflogen werden. Am Frankfurter Flughafen ist am Morgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet. An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren wie zehntausende andere infolge des US-Angriffs auf Iran in der Golf-Region gestrandet und mussten über den Landweg nach Maskat gebracht werden. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Evakuierungsflüge sind geplant. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze. Wadephul kündigte am Donnerstag zwei weitere von der Bundesregierung gecharterte Flüge zur Evakuierung hilfsbedürftiger Deutscher aus den Golfstaaten an. Die Flüge seien für den heutigen Donnerstag und Freitag geplant, sagte er in Berlin. Der Außenminister verwies darauf, dass der kommerzielle Flugverkehr seinen Betrieb zunehmend wieder aufnehme. Allein am Donnerstag seien aus Dubai und Abu Dhabi 250 kommerzielle Flüge geplant, davon gingen 60 nach Europa und einige auch nach Deutschland. Zudem kündigte der Minister an, dass heute auch mehr als 500 Passagiere der beiden am Golf gestrandeten deutschen Kreuzfahrtschiffe ausgeflogen würden.













