Emotionale Reise - ohne Treffen mit Palästinensern
ZDF
Für Julia Klöckner hat Israel eine besondere Bedeutung. Ihr erster Besuch in der neuen Funktion steht unter Beobachtung. Wie verhält sie sich?
Für die Bundestagspräsidentin hat Israel eine besondere Bedeutung. Ihr erster Besuch in der neuen Funktion steht unter genauer Beobachtung. Wie wird sie sich verhalten? Es ist früh am Mittwochmorgen, als Julia Klöckner ihr Hotel in Jerusalem verlässt. Sie ist nicht allein, begleitet wird sie von mehreren Mitarbeitenden. Ihr erstes Ziel: Yad Vashem. Der Besuch der Gedenkstätte für die sechs Millionen ermordeten Juden ist ihr ein persönliches Anliegen – aber nicht das einzige Thema auf ihrer Reise. Zum ersten Mal war Klöckner als Studentin in Israel, erzählt sie den mitreisenden Journalistinnen und Journalisten. "Damals hatte man noch Zeit." Ihr Theologiestudium, sagt sie, habe ihre besondere Beziehung zu Israel geprägt. Erst vor wenigen Wochen traf sie im Bundestag Tova Friedman, 87, eine Überlebende der Shoah. Klöckner umarmte sie herzlich. Vor einigen Tagen empfing sie – wie schon mehrfach zuvor – Opfer des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023. In Yad Vashem betrachtet sie nun Fotos der Ermordeten. In das Gästebuch schreibt sie auf Englisch: "We stand with the country that here remembers those who were not allowed to live."













