Ein Startup, auf das die Bundeswehr hofft
ZDF
Drohnenabwehr made in Germany: Die Abwehrdrohnen des Münchner Startups Tytan sollen deutsche Kasernen schützen. Was macht sie so besonders?
Drohnenabwehr made in Germany: Die Abwehrdrohnen des Münchner Startups Tytan fliegen in der Ukraine und sollen deutsche Kasernen schützen. Was macht sie so besonders? Die Technik, auf die die Bundeswehr vertraut, sieht aus wie ein überdimensioniertes Kinderspielzeug. Ungefähr einen Meter misst das graue Mini-Flugzeug mit den zwei Propellern und der kleinen Kamera an der Spitze. Durch diese Linse sollen Soldaten feindliche Objekte ausmachen - das heißt, solange die Drohne überhaupt vom Menschen gesteuert wird. Das Drohnen-Startup Tytan ist jünger als der Krieg in der Ukraine, und doch steckt die Bundeswehr viel Geld in das Projekt frischer Absolventen der TU München. "Für uns geht es wirklich um den Schutz von Europa", sagt Gründer Balázs Nagy. Noch in diesem Jahr soll sein Startup ein Sicherheitskonzept für den Luftraum über Bundeswehranlagen entwickeln. Mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge hat das BKA im vergangenen Jahr registriert, oft über kritischer Infrastruktur. Am Flughafen München legten Drohnen im Oktober sogar den Flugbetrieb lahm. Feindliche Drohnenflüge dienten zur Vorbereitung von Spionage oder zur Erstellung von Lagebildern, erklärt Verena Jackson von der Bundeswehr-Universität in München. "Oder im Worst Case zur Vorbereitung auf Angriffe." Tytans Abwehrdrohnen sollen das künftig verhindern. Andere Drohnenfirmen setzen vor allem auf folgende Technologien:













