Australien: Vier Hai-Angriffe in wenigen Tagen
ZDF
Nach vier Hai Angriffen in Australien sperren Behörden Strände bei Sydney. Trübes Wasser begünstigt die Aktivität von Bullenhaien.
Nach mehreren Hai-Angriffen in Australien haben die Behörden Strände gesperrt. Die erhöhte Aktivität der Tiere wird auch mit der Wasserqualität in Verbindung gebracht. Bei dem vierten Hai-Angriff im australischen Bundesstaat New South Wales innerhalb weniger Tage ist ein Surfer im Meer vor der Mid North Coast verletzt worden. Der Mann habe "leichte" Verletzungen davongetragen, erklärte die Wasserrettungs-Organisation Surf Life Saving am Dienstag und rief die Menschen dazu auf, vorerst auf Schwimmbäder auszuweichen. Starke Regenfälle, die trübes Wasser aufgewühlt haben, werden für die ungewöhnliche Häufung der Hai-Angriffe verantwortlich gemacht. Surf Life Saving New South Wales erklärte gegenüber dem australischen Sender ABC: Bullenhaie sind für die meisten Angriffe rund um Sydney verantwortlich. "Gehen Sie einfach in ein örtliches Schwimmbad, denn zum jetzigen Zeitpunkt halten wir die Strände für unsicher", so Surf Life Saving New South Wales. Es handelte sich um den vierten Hai-Angriff in dem Bundesstaat New South Wales binnen weniger Tage. Am Montag war ein junger Mann im Meer vor North Steyne Beach in Manly bei Sydney attackiert worden. Der Surfer erlitt schwere Beinverletzungen. Nach dem Vorfall wurden alle Strände nördlich der australischen Metropole bis auf Weiteres gesperrt. Nur wenige Stunden vor dem Vorfall in Manly hatte ein Hai bei einem Angriff in Dee Why Point vier Kilometer weiter nördlich ein großes Stück aus dem Surfbrett eines Kindes gebissen. Am Sonntag war zudem ein Zwölfjähriger bei einem Hai-Angriff in der Hafenbucht von Sydney schwer verletzt worden, als er mit Freunden vor Shark Beach im Wasser spielte. Der Junge schwebt nach Polizeiangaben von Montag weiter in Lebensgefahr.













