"Sentimental Value" räumt beim Europäischen Filmpreis ab
ZDF
Das Drama des norwegischen Filmemachers Joachim Trier wird gleich sechsmal ausgezeichnet. Auch der deutsche Beitrag gewinnt einen Preis.
Das Drama des norwegischen Filmemachers Joachim Trier gewinnt gleich sechs Preise. Auch der deutsche Beitrag "In die Sonne schauen" wird beim Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Das Drama "Sentimental Value" hat gleich sechs Europäische Filmpreise gewonnen, darunter die Auszeichnung für den besten Film. Der norwegische Filmemacher Joachim Trier erzählt darin von der komplizierten Beziehung eines Regisseurs zu seinen beiden Töchtern. Die Hauptdarsteller - der Schwede Stellan Skarsgård und die Norwegerin Renate Reinsve - gewannen beide Schauspielpreise. Trier wurde selbst auch für die beste Regie ausgezeichnet. Fünf Auszeichnungen gingen an das Roadmovie "Sirât" des französischen Regisseurs Oliver Laxe, darin machen sich ein Vater und sein Sohn in der Wüste auf die Suche nach der verschwundenen Tochter. Der deutsche Beitrag für die Oscars - "In die Sonne schauen" von Regisseurin Mascha Schilinski - gewann eine Auszeichnung für das beste Kostümbild, ging aber sonst trotz etlicher Nominierungen leer aus. Die Eröffnungsrede hielt der iranische Regisseur Jafar Panahi ("Ein einfacher Unfall"), der auf die Lage in seinem Heimatland hinwies. Die Regierung im Iran war zuletzt mit aller Härte gegen Demonstranten vorgegangen.













