Mindestens 15 Tote bei schweren Waldbränden in Chile
ZDF
Bei Waldbränden in Chile sind nach Angaben der Regierung mindestens 15 Menschen gestorben. Gut 50.000 Menschen sollen sich in Sicherheit bringen.
Bei schweren Waldbränden in Chile sind nach Angaben der Regierung mindestens 15 Menschen gestorben. Etwa 50.000 Menschen sollen sich in Sicherheit bringen. Bei schweren Waldbränden im Zentrum von Chile sind nach Regierungsangaben mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Rund 50.000 Bewohner der Regionen Biobío und Ñuble waren aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. "Die Evakuierungsaufforderungen sind entscheidend. Es ist wichtig, dass die Menschen diese befolgen, sobald sie sie erhalten, insbesondere aufgrund der Art und Weise, wie sich das Feuer entwickelt", sagte Sicherheitsminister Luis Cordero. Die Regierung erklärte für die betroffenen Regionen den Katastrophenfall. Bislang wurden durch die Feuer über 250 Häuser zerstört. Nach Angaben der Forstverwaltung waren knapp 100 Quadratkilometer von den Bränden betroffen. Hunderte Feuerwehrleute und Soldaten kämpften gegen insgesamt 24 Brände. In der Ortschaft Lirquén kam das Feuer von den Hügeln herab und zerstörte ganze Straßenzüge. "Alles ist verbrannt. Das Feuer ist bis zum Meer vorgedrungen. Das habe ich noch nie gesehen", sagte ein Anwohner im Radiosender Cooperativa. Im Sommer auf der Südhalbkugel kommt es in Chile immer wieder zu schweren Waldbränden. Im vergangenen Jahr kamen über 100 Menschen dabei ums Leben und rund 15.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Im benachbarten Argentinien hatten vergangene Woche Waldbrände in Patagonien tagelang gewütet und Tausende Hektar Wald zerstört.













