
Der ultimative "Full Circle Moment"
n-tv
In der Löwenhöhle klopfen zwei bekannte Gesichter an die Tür. Ein spontanes Eisbad sorgt für staunende Gesichter. Und ein Löwe präsentiert sich in Deal-Laune.
In der Löwenhöhle klopfen zwei bekannte Gesichter an die Tür. Ein spontanes Eisbad sorgt für staunende Gesichter. Und ein Löwe präsentiert sich in Deal-Laune.
Im Jahr 2016 schrieben die beiden "Ankerkraut"-Gründer Anne und Stefan Lemcke eine der größten Erfolgsgeschichten des Formats. Zehn Jahre später betreten die beiden zum zweiten Mal die Löwenhöhle als Gast-Investoren. Nicht nur Sitznachbar und Ex-"Ankerkraut"-Mentor Frank Thelen ist gespannt, ob Anne und Stefan Lemcke noch einmal groß auftrumpfen können - diesmal als Investoren.
Der erste Gründer, der die fachkundigen Löwen überzeugen will, ist Vick de Froz Jorge Manuel aus Leipzig. Der "multitalentierte" Handwerker hat nicht nur meterweise Klebeband, sondern auch einen großen Traum mit im Gepäck. Der "Klemab"-Gründer will unbedingt den Rekord für den schnellsten Pitch knacken. Und in der Tat: Nach zackigen 47 Sekunden sind nicht nur alle Löwen im Bilde, sondern auch begeistert. Das selbstklebende Maßband ist ebenso simpel wie effektiv. Neben Frank Thelen ("Ich liebe einfache Produkte!") zückt auch Regale-König Ralf Dümmel schnell sein Notizbuch. Als der Gründer erwähnt, dass er vor allem die großen Baumärkte auf dem Radar hat, ist es um Ralf Dümmel endgültig geschehen. Der Löwe breitet dealwillig seine Arme aus.
Kurz darauf versuchen die "Wild & Water"-Gründer Madlen Baetzgen und Christina Schwörbel aus Berlin ihr Glück. Zwar punkten die mit Wasser mischbaren naturreinen Tee-Extrakte auf der Geschmacksebene. Aber am Ende kann das noch nicht ganz ausgereift scheinende Geschäftssystem die Löwen nicht überzeugen. Ebenfalls ohne Deal müssen die "pool.down"-Gründer Aurel Hampl und Nicolai Trittmann aus Köln den Heimweg antreten. Dabei sieht es für die Rheinländer und ihr selbstentwickeltes Eisbad-Aggregat zunächst gar nicht so schlecht aus. Während Gastlöwin Anne Lemcke ohne mit der Wimper zu zucken in die bereitgestellte Eiswanne steigt ("Es ist gar nicht so kalt, ich kann hier noch ein bisschen drin sitzen bleiben"), stecken die anderen Investoren im Hintergrund die Köpfe zusammen. Das Problem ist nur: Mit knapp 1500 Euro ist das Gerät für den Endverbraucher nicht gerade ein Schnäppchen. Hinzu kommt eine Firmenbewertung in Höhe von zwei Millionen Euro - bei null Euro Umsatz.
Nach zwei Enttäuschungen sind die Löwen gespannt, ob der Abend mit dem Pitch der beiden "supernutural"-Gründer Amelie und Timo Sperber aus München noch eine Wendung nimmt. Das bodenständige Startup-Team hat bereits viel zu bieten. Seit zehn Jahren sind die Gründer bereits erfolgreich im "Nusscreme"-Geschäft unterwegs. Mit ihrer innovativen Food-Maschine, die ganze Nüsse in leckere und gesunde Creme verwandelt, konnte das Paar bereits große Kunden wie den FC Liverpool und zahlreiche Olympiasieger überzeugen. Nun soll eine kleinere Variante der Maschine den Endverbrauchermarkt erobern.













