
Michael Ballack kämpft mit seiner Trauer
n-tv
Vier Jahre nach dem Tod seines Sohnes Emilio spricht Michael Ballack über den Schmerz und die Herausforderung, weiterzuleben. Der Ex-Fußballstar kämpft immer wieder mit den Tränen, zeigt sich aber dankbar für den Halt seiner Familie.
Vier Jahre nach dem Tod seines Sohnes Emilio spricht Michael Ballack über den Schmerz und die Herausforderung, weiterzuleben. Der Ex-Fußballstar kämpft immer wieder mit den Tränen, zeigt sich aber dankbar für den Halt seiner Familie.
Mehr als vier Jahre nach dem tragischen Tod seines Sohnes spricht Michael Ballack so offen wie selten über den Verlust. In dem Sky-Format "Meine Geschichte - Das Leben von Michael Ballack", die ab dem heutigen Freitag ausgestrahlt wird, erzählt der frühere Fußballstar, wie sehr ihn der Tod seines Sohnes Emilio bis heute prägt. Der 18-Jährige war im August 2021 bei einem Quad-Unfall in Portugal ums Leben gekommen.
Im Gespräch mit Moderator Riccardo Basile wird Ballack emotional, als es um die Frage geht, wie man mit einem solchen Schicksalsschlag weiterlebt. Die Antwort fällt ihm sichtlich schwer. "Schwierig. Schwierig. Es ist schwierig, weil wer so was mitmacht, das kann man sich nicht vorstellen, das kann man auch nicht in Worte beschreiben. Es ist ein Verdrängungsprozess." Über seinen Sohn zu sprechen falle ihm bis heute kaum möglich, obwohl er es sich eigentlich wünsche. Mit Tränen in den Augen sagt Ballack: "Es emotionalisiert mich zu sehr."
Um den Schmerz auszuhalten, versuche er, sich auf den Alltag zu konzentrieren. "Durch Sachen, die einen motivieren - Arbeit, die Familie, die anderen Söhne - damit klarzukommen." Das habe er gemeinsam mit seiner Familie bisher so gut es gehe geschafft: "Und dafür bin ich dankbar."
Auch Basile zeigte sich nach dem Gespräch bewegt. Zu einem Instagram-Clip aus der Sendung schrieb er: "Danke Michael für dein Vertrauen und dafür, dass du mir deine Geschichte ein weiteres Mal erzählt hast. Ich respektiere dich sehr. Deine Worte über den Verlust deines Sohnes gehen tief unter die Haut."













