
"Vanity Fair"-Oscar-Party schließt Trump und andere B-Promis aus
n-tv
Seit ihrer Gründung 1994 ist die "Vanity-Fair"-Party in der Oscarnacht fast genauso wichtig wie die Preisverleihung selbst. Jeder will eingeladen werden. Der neue Chef des Magazins plant jedoch offenbar, die Party deutlich exklusiver zu halten. Politik und Presse sind ausgeladen.
Seit ihrer Gründung 1994 ist die "Vanity-Fair"-Party in der Oscarnacht fast genauso wichtig wie die Preisverleihung selbst. Jeder will eingeladen werden. Der neue Chef des Magazins plant jedoch offenbar, die Party deutlich exklusiver zu halten. Politik und Presse sind ausgeladen.
Wer an der Oscar-Nacht teilnimmt, hofft nicht nur auf eine Trophäe, sondern auch auf eine Einladung zur berühmtesten Afterparty der Filmbranche. Doch in diesem Jahr werden viele Erwartungen enttäuscht: "Vanity Fair" hat die Gästeliste für seine legendäre Oscar-Feier offenbar um rund 50 Prozent zusammengestrichen, wie das Portal "Page Six" unter Berufung auf Insider berichtete.
Hinter dem radikalen Schnitt steht demnach Mark Guiducci, der neue Chefredakteur und Herausgeber des Magazins. Erst im Juni vergangenen Jahres hatte er die Führung von Radhika Jones übernommen. Sein Ziel sei es, die Party wieder auf ihren exklusiven Kern zurückzuführen und diejenigen auszusieben, die zwar prominent oder einflussreich sind, aber nicht zur echten Star-Liste Hollywoods gehören.
Dabei habe laut Medienbericht auch kein einziger Vertreter der US-Regierung eine Einladung erhalten. "Keine Offiziellen der Trump-Administration wurden in diesem Jahr eingeladen", zitiert "Page Six" einen Insider unmissverständlich. Dabei hatte Guiducci selbst erst kürzlich für Aufsehen gesorgt, als er ein aufsehenerregendes Porträt von Stabschefin Susie Wiles veröffentlichte – inklusive ungeschönter Aufnahmen hochrangiger MAGA-Größen wie Vizepräsident J.D. Vance, Regierungssprecherin Karoline Leavitt, Heimatschutzberater Stephen Miller und Außenminister Marco Rubio. Selbst Melania Trumps Hollywood-Ambitionen rund um ihre neue Dokumentation reichten offenbar nicht für einen Platz auf der Gästeliste.
Aber nicht nur politisch setzt der neue Chefredakteur klare Grenzen. Auch die Presse, der in den vergangenen Jahren vereinzelt Zutritt gewährt worden war, soll in diesem Jahr strikt auf dem roten Teppich bleiben müssen. Social Media sei ebenfalls unerwünscht.

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