
Tarifabschluss für Beschäftige der Länder erzielt
n-tv
Die Verhandlungen für den öffentlichen Dienst waren lang und schwierig. Jetzt steht ein Kompromiss. Wie sieht er aus, und wie sind die Reaktionen in Rheinland-Pfalz?
Die Verhandlungen für den öffentlichen Dienst waren lang und schwierig. Jetzt steht ein Kompromiss. Wie sieht er aus, und wie sind die Reaktionen in Rheinland-Pfalz?
Mainz (dpa/lrs) - Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder sind erfolgreich beendet worden. Die Entgelte steigen zum 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens um 100 Euro, zum 1. März 2027 um 2 Prozent und zum 1. Januar 2028 um 1 Prozent, wie das rheinland-pfälzische Finanzministerium in Mainz mitteilte.
"Es ist wichtig und richtig, dass es für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit dem Tarifabschluss zu spürbaren Verbesserungen kommt", teilten Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Finanzministerin Doris Ahnen (beide SPD) mit. Nach langen und schwierigen Verhandlungen sei heute ein Kompromiss gefunden worden. Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) erzielten nach tagelangen Tarifverhandlungen eine Einigung, wie beide Seiten in Potsdam mitteilten.
Neben der linearen Erhöhung der Entgelte wurden weitere Verbesserungen vereinbart, insbesondere für Auszubildende sowie für die Beschäftigten eine deutliche Anhebung der Wechselschicht- und der Schichtzulage. Die Laufzeit der Tarifeinigung beträgt 27 Monate bis zum 31. Januar 2028.
In Rheinland-Pfalz arbeiten rund 37.000 Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Kosten werden nach ersten Berechnungen des Ministeriums für das Jahr 2026 bei rund 41 Millionen Euro, für das Jahr 2027 bei rund 86 Millionen Euro und für das Jahr 2028 bei rund 112 Millionen Euro liegen.













