
Tanzaktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen
n-tv
Viele Frauen sind im Laufe ihres Lebens mit körperlicher oder sexueller Gewalt konfrontiert. Auf Straßen und Marktplätzen machen tanzende Menschen immer am Valentinstag darauf aufmerksam.
Viele Frauen sind im Laufe ihres Lebens mit körperlicher oder sexueller Gewalt konfrontiert. Auf Straßen und Marktplätzen machen tanzende Menschen immer am Valentinstag darauf aufmerksam.
Duisburg/Bochum (dpa/lnw) - Zur weltweiten Tanzdemo "One Billion Rising" ("Eine Milliarde erhebt sich") sind vielerorts Menschen zusammengekommen, um gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu protestieren. In Nordrhein-Westfalen waren es laut einer Übersicht Aktionen in rund 30 Städten; bundesweit in rund 150 Orten.
So gab es in der Innenstadt von Duisburg eine Tanzdemo als Symbol weltweiter Frauensolidarität, an der sich Vereine beteiligten. Einige Dutzend Menschen tanzten um ein Plakat herum, das auf dem Boden lag. Darauf stand: "Wir sagen Nein! zu Gewalt gegen Frauen".
Auf dem Detmolder Marktplatz wurde ebenfalls getanzt, um ein Zeichen zu setzen. In Siegburg lautete das Motto "Nein heißt Nein! Auch im Karneval!", weil die weltweite Tanzdemo in diesem Jahr mit dem Karnevalssamstag zusammenfällt.
Der globale Tanz-Aktionstag geht nach Angaben der Veranstalter auf eine Initiative der US-amerikanischen Künstlerin und Feministin Eve Ensler zurück. Die Flashmobs finden seit 2012 jedes Jahr am Valentinstag statt.













