
Städte nutzen Valentinstag für Aktion gegen Gewalt an Frauen
n-tv
Statt Herzchen und Blumen: Am Valentinstag protestieren Menschen tanzend gegen Gewalt an Frauen. Auch die Potsdamer Oberbürgermeisterin setzt ein Zeichen.
Statt Herzchen und Blumen: Am Valentinstag protestieren Menschen tanzend gegen Gewalt an Frauen. Auch die Potsdamer Oberbürgermeisterin setzt ein Zeichen.
Potsdam/Oranienburg (dpa/bb) - Valentinstag ohne Herzchen-Kitsch: Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen haben sich an diesem Samstag mehrere Städte in Brandenburg an der weltweiten Aktion "One Billion Rising" beteiligt. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) machte bei der Tanzdemo am Brandenburger Tor in Potsdam mit.
"Eine Milliarde Frauen weltweit sind mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Das müssen wir noch viel stärker ans Licht bringen", sagte Aubel. Ein Teil ihrer Rede wurde bei Instagram veröffentlicht. Mit Blick auf das diesjährige Motto "Ni una menos" (nicht eine weniger) sagte sie: "Wir lassen keine Frau zurück, jede Frau zählt."
Zudem sind Aktionen in Cottbus und anderen Städten wie Rathenow, Angermünde und Königs Wusterhausen geplant. Die Stadt Oranienburg folgt mit einer Tanzaktion am Montag auf dem Schlossplatz.
Die weltweite Bewegung "One Billion Rising" ("Eine Milliarde erhebt sich") demonstriert am Valentinstag überall auf der Welt an öffentlichen Plätzen tanzend, um ein Ende von Gewalt gegen Mädchen und Frauen einzufordern. Die Bewegung wurde 2012 von der Künstlerin Eve Ensler initiiert.













