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Siemens Healthineers spürt Dollar-Schwäche und China

Siemens Healthineers spürt Dollar-Schwäche und China

n-tv
Thursday, February 05, 2026 08:41:18 AM UTC

Die Bereiche Bildgebung und Strahlentherapie legten zu. Bei der Labortechnik drückte ein maues Geschäft in China die Bilanz bei Siemens Healthineers. Der Medizintechniker spricht dennoch von einem guten Start ins Jahr.

Die Bereiche Bildgebung und Strahlentherapie legten zu. Bei der Labortechnik drückte ein maues Geschäft in China die Bilanz bei Siemens Healthineers. Der Medizintechniker spricht dennoch von einem guten Start ins Jahr.

Der Medizintechnik-Konzern Siemens Healthineers hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres den schwachen Dollar und die Umwälzungen im chinesischen Gesundheitswesen zu spüren bekommen. Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis zwar um knapp vier Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Nach Währungseffekten stand aber ein Minus von 1,5 Prozent zu Buche, wie die Siemens-Tochter in Erlangen mitteilte.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel von Oktober bis Ende Dezember um 1,5 Prozent auf 809 Millionen Euro, übertraf damit aber die Erwartungen der Experten. Die operative Umsatzrendite blieb mit 15 Prozent stabil. Während Bildgebung und Strahlentherapie Zuwächse verzeichneten, ging der Umsatz mit der Labortechnik zurück, und dies "erheblich" in China, wie das Medizintechnikunternehmen vor seiner Hauptversammlung mitteilte.

"Wir hatten einen sehr guten Start mit höherem Gewinn und Profitabilität in unserem Kern aus Imaging und Precision Therapy - und das trotz erheblichen Gegenwinds durch Währungseffekte und Zölle", sagte Vorstandschef Bernd Montag. Vor allem die Labor-Sparte Diagnostics litt unter dem Kampf der chinesischen Behörden gegen Korruption im Gesundheitswesen. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 456 Millionen, der um 4,7 Prozent geringer ausfiel als ein Jahr zuvor.

Der Dax-Konzern bestätigte die Erwartungen für das im September endende Geschäftsjahr 2025/26 - ein vergleichbares Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent und einen Gewinn je Aktie von 2,20 bis 2,40 Euro, verweist aber auch hier auf "erhebliche negative Währungseffekte". In der Mitte der Spanne wären das 9 Cent weniger Gewinn pro Aktie als im abgelaufenen Jahr.

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