
Paramount könnte Bieterkampf um Warner Bros. doch noch gewinnen
n-tv
Die Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison will ihren Hollywood-Konzern Paramount unbedingt mit Warner Brothers fusionieren. Können die Ellisons mit mehr Geld doch noch Netflix ausstechen?
Die Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison will ihren Hollywood-Konzern Paramount unbedingt mit Warner Brothers fusionieren. Können die Ellisons mit mehr Geld doch noch Netflix ausstechen?
Im Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers meldet sich der Rivale Paramount mit einem angehobenen Gebot zurück im Rennen. Der Verwaltungsrat des Konzerns Warner Bros. Discovery will sich näher mit dem überarbeiteten Angebot von Paramount befassen, um zu klären, ob es dem bereits angenommenen Netflix-Vorschlag überlegen ist. Der Warner-Verwaltungsrat hält es seiner Mitteilung zufolge für durchaus realistisch, dass der Paramount-Deal als besser bewertet wird. Netflix hätte in diesem Fall gemäß der bisherigen Übernahmevereinbarung vier Tage Zeit für einen Konter.
Paramount hat unter anderem das Gebot für den gesamten heutigen Konzern Warner Bros. Discovery von 30 auf 31 Dollar pro Aktie in bar erhöht. Netflix will dagegen nur das Studio- und Streaminggeschäft kaufen. Die TV-Sender von Warner - darunter auch CNN - sollten bei dieser Variante in ein separates Unternehmen wandern.
Paramount bietet Warner auch eine außergewöhnliche hohe Zahlung von sieben Milliarden Dollar für den Fall an, dass der Deal an Bedenken der Regulierer scheitern sollte. Zudem hatte der Konzern bereits versprochen, die Zahlung von 2,8 Milliarden Dollar zu übernehmen, die Warner bei einer Auflösung des bisherigen Deals an Netflix überweisen müsste.
Ob das nachgebesserte Paramount-Angebot zu einer neuen Preisrunde in der Bieterschlacht führt, ist offen. Netflix-Co-Chef Ted Sarandos spielte die Aussicht darauf herunter. Der Streaming-Riese habe schon in der Vergangenheit lieber Rückzieher gemacht und andere zu viel bezahlen lassen, sagte er vergangene Woche dem Branchenblatt "Variety".

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