
Cum-Ex-Skandal: Deutsche Bank zahlt 29 Millionen Euro an den Staat
n-tv
Zahlreiche deutsche Geldhäuser sind in den Cum-Ex-Skandal verstrickt - auch die Deutsche Bank. Jahre nachdem der Betrug auffällt, einigt sie sich mit anderen Banken und dem Bund auf eine "Pool-Lösung" und zahlt 29 Millionen Euro zurück.
Zahlreiche deutsche Geldhäuser sind in den Cum-Ex-Skandal verstrickt - auch die Deutsche Bank. Jahre nachdem der Betrug auffällt, einigt sie sich mit anderen Banken und dem Bund auf eine "Pool-Lösung" und zahlt 29 Millionen Euro zurück.
Die Deutsche Bank zahlt Millionen an den Fiskus, um einen Teil ihrer Verstrickungen im Cum-Ex-Steuerskandal loszuwerden. Im Streit um Steuerrückzahlungen für mehrere Cum-Ex-Fonds hat sich der Dax-Konzern mit dem Staat und anderen Banken geeinigt.
Bei zwei Fonds übernahm die Deutsche Bank 29 Millionen Euro der Steuerschuld und zahlte die Summe an das Bundeszentralamt für Steuern, wie aus ihrem Geschäftsbericht hervorgeht. Insgesamt ging es um eine Steuerschuld von 85 Millionen Euro. "Die Bank hat sich an einer einvernehmlichen 'Pool-Lösung' beteiligt, um Rechtsfrieden herzustellen", sagte ein Deutsche-Bank-Sprecher.
Zuvor hatte das "Handelsblatt" berichtet. Demnach betrifft die Lösung die Spezialfonds Baca und JS Futures. Für sie sei die Deutsche Bank als Dienstleisterin aufgetreten und habe eine Finanzierung bereitgestellt.
Damit ist der Cum-Ex-Komplex für die Deutsche Bank, bei der es 2022 eine Durchsuchung wegen der illegalen Aktiengeschäfte gegeben hatte, aber nicht erledigt. Im Geschäftsbericht der Bank sind weitere Cum-Ex-Ermittlungen aufgeführt. Das Geldhaus kooperiere mit den Strafverfolgungsbehörden, heißt es.













