
"Schlimmstenfalls ist die Versorgungssicherheit in Deutschland gefährdet"
n-tv
Aus der "Spritpreis-Taskforce" der schwarz-roten Koalition kommt harte Kritik an den Mineralölkonzernen. Der Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, weist das im Interview mit ntv.de zurück und warnt eindringlich vor den geplanten Eingriffen in den Kraftstoff-Markt.
Nach dem Gespräch mit Branchenvertretern kommt aus der "Spritpreis-Taskforce" der schwarz-roten Koalition harte Kritik an den Mineralölkonzernen, die ihre Preisgestaltung nicht hätten begründen können. Der Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, weist das im Interview mit ntv.de zurück und spricht von einer "vorgefassten Meinung". Er warnt eindringlich vor den geplanten Eingriffen in den Kraftstoffmarkt.
ntv.de: Die Politiker der Koalitions-Taskforce waren nach dem Treffen zu den Spritpreisen "unzufrieden" mit der Mineralölbranche. Wie zufrieden sind Sie als Branchenvertreter mit Ihren Gesprächspartnern aus der Politik?
Christian Küchen: Wir hatten die Chance, unsere Argumente vorzutragen und alle Fragen zu beantworten. Leider kamen nach der Anhörung von der Politik zuvor vorbereitete Statements, wonach nicht alles geklärt sei. Offenbar gab es da eine vorgefasste Meinung, was sehr bedauerlich ist.
Was haben Sie zum Vorwurf überhöhter Preise und Gewinne gesagt?
Wir haben anhand von Zahlen von unabhängigen Dienstleistern belegt, dass die Tankstellenpreise in Deutschland im Gleichklang mit den Einkaufspreisen für Benzin und Diesel am europäischen Markt gestiegen sind, dass wir krisenbedingt höhere Logistikkosten haben und somit keine höheren Durchschnittsmargen machen als sonst.













