
Nvidia verkündet erneut Rekordquartal
n-tv
Eine mögliche Blasenbildung bei Künstlicher Intelligenz hält die Aktienmärkte in den letzten Monaten auf Trab. Für Stabilität könnten da die Zahlen von Chipriese Nvidia sorgen.
Eine mögliche Blasenbildung bei Künstlicher Intelligenz hält die Aktienmärkte in den letzten Monaten auf Trab. Für Stabilität könnten da die Zahlen von Chipriese Nvidia sorgen.
Nvidia hat im ersten Geschäftsquartal bei Umsatz und Gewinn erneut Rekordniveaus verzeichnet. Die Aktie legte in einer ersten Reaktion auf die Zahlen im nachbörslichen Handel um 2,7 Prozent zu. Der Chiphersteller berichtete über einen Nettogewinn im vierten Quartal von 43 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, bei einem Umsatz von 68,1 Milliarden Dollar, was einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und die Konsensschätzungen deutlich übertraf.
Von FactSet befragte Analysten hatten für das Quartal einen Nettogewinn von 37,5 Milliarden Dollar und einen Umsatz von 66,1 Milliarden Dollar prognostiziert. Mit jedem Quartal wächst der Druck auf Nvidia - mit einem Börsenwert von fast fünf Billionen Dollar das weltweit größte börsennotierte Unternehmen -, die Erwartungen der Wall Street zu übertreffen. "Es reicht nicht mehr aus, dass Nvidia gute Quartalsergebnisse liefert. Sie müssen perfekte Quartalsergebnisse liefern", sagte Daniel Newman, Geschäftsführer des Technologieberatungsunternehmens Futurum Group.
Die Rekordzahlen könnten Bedenken hinsichtlich einer möglichen Blasenbildung bei Künstlicher Intelligenz (KI) zerstreuen, die zuletzt die Märkte erschüttert hatte. In den vergangenen Monaten haben Investoren Technologiewerte auf eine Achterbahnfahrt geschickt, da die Sorgen um die Zukunft des KI-Geschäfts gestiegen, dann wieder abgeflaut und schließlich erneut aufgekommen sind. Der Aktienkurs von Nvidia fiel Mitte Dezember auf bis zu 170,94 Dollar, hat sich aber wieder auf über 196 Dollar erholt.
Zu den größten Abnehmern von Nvidias Chips zählen der ChatGPT-Entwickler OpenAI, Oracle, Microsoft, Meta Platforms, Googles Mutterkonzern Alphabet und Amazon.com. In den vergangenen Monaten sind bei Investoren Bedenken hinsichtlich der Finanzierungsfähigkeit von OpenAI und des zunehmenden Wettbewerbs durch andere Chipdesigner, darunter Google und Hersteller von Spezialchips, aufgekommen.

Aus der "Spritpreis-Taskforce" der schwarz-roten Koalition kommt harte Kritik an den Mineralölkonzernen. Der Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, weist das im Interview mit ntv.de zurück und warnt eindringlich vor den geplanten Eingriffen in den Kraftstoff-Markt.












