
Neonazi-Aufmarsch zieht unter Gegenprotest durch Dresden
n-tv
81 Jahre nach der Bombardierung Dresdens gibt es einen rechtsextremen Aufmarsch in der Innenstadt - und Sitzblockaden. Die Polizei setzt Pfefferspray ein.
81 Jahre nach der Bombardierung Dresdens gibt es einen rechtsextremen Aufmarsch in der Innenstadt - und Sitzblockaden. Die Polizei setzt Pfefferspray ein.
Dresden (dpa/sn) - Kurz nach dem Jahrestag der Zerstörung von Dresden 1945 ist ein Aufmarsch von Rechtsextremisten durch die Stadt gezogen - begleitet von starkem Gegenprotest. An mehreren Stellen trafen die beiden Lager in Sicht- und Hörweite aufeinander, zu direkten Konfrontationen kam es aber nicht.
Insgesamt sammelten sich schätzungsweise 3.000 Gegendemonstranten. Der Aufmarsch der Rechtsextremen hatte geschätzt 2.000 Teilnehmer. Die Polizei nannte keine offiziellen Zahlen.
Bereits am Vormittag begann der Gegenprotest mit drei Demonstrationszügen, die mit jeweils mehreren Hundert Teilnehmern aus der Neustadt und der Südvorstadt zur zentralen Kundgebung am Postplatz führten. Weitere Versammlungen bildeten sich entlang der Strecke des rechtsextremen "Trauermarschs".
Trotz einzelner Rangeleien mit der Polizei blieb die Stimmung insgesamt friedlich, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Mehrere Parteien waren mit parlamentarischen Beobachtern vor Ort und begleiten das Versammlungsgeschehen.













