
"Matrix 4" trocknet den Verschwörungssumpf
n-tv
Als 1999 der Film "Matrix" erscheint, ist er spektakulär. So spektakulär, dass er sogar Verschwörungsmärchen bis heute Vorschub leistet. Mit "Matrix Resurrections" feiert die Saga nun Wiederauferstehung - und gibt ihrem eigenen Mythos den letzten Rest.
Es beginnt mit einem Knall. Schließlich erscheint "Matrix" 1999 genau zur richtigen Zeit. Die Revolution des Internets hat gerade erst begonnen, Erfindungen wie das Smartphone oder gar die "Künstliche Intelligenz" werfen allenfalls ihre Schatten voraus. Der Boden, nicht nur viele Chancen zu erahnen, sondern auch alle möglichen potenziellen Gefahren zu wittern, ist jedoch bereitet. Die Saat des Films, der den vagen Blick in die Zukunft geradezu philosophisch und mit religiösen Motiven auflädt, geht darin voll auf.
Die Wirkmacht des Films ist so stark, dass sie bis heute nachhallt. Vor allem die Szene, in der Morpheus dem in der Gedankensimulation der "Matrix" gefangenen Neo zwei alternative Pillen serviert, ist hängengeblieben. Die blaue Pille, um weiter in der Scheinwelt vor sich hin zu dämmern. Die rote Pille, um zu erwachen und die Realität einer von Maschinen in ihrer Bewusstlosigkeit versklavten Menschheit zu erkennen.

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