
"Machen wir uns keine Illusionen: Genau das tun die Chinesen"
n-tv
Viele Unternehmen wollen die Klimatransformation bremsen. Ihnen ist die EU zu ambitioniert. Der zuständige EU-Klimakommissar widerspricht: "Die Energiepreise kurzfristig zu senken, ist extrem schwierig", sagt Wopke Hoestra bei ntv.de. "Das liegt aber nicht an der Klimapolitik, sondern den Importen von Öl und Flüssiggas."
Viele Unternehmen wollen die Klimatransformation bremsen. Ihnen ist die EU zu ambitioniert. Der zuständige EU-Klimakommissar widerspricht: "Die Energiepreise kurzfristig zu senken, ist extrem schwierig", sagt Wopke Hoestra bei ntv.de. "Das liegt aber nicht an der Klimapolitik, sondern den Importen von Öl und Flüssiggas."
Seine Botschaft: Europa muss mehr Nachfrage nach sauberen und grünen Produkten schaffen, die Investitionen in das Stromnetz beschleunigen und die Kapazitäten bei Batterien, Solar- und Windenergie massiv ausbauen. "Das stärkt unsere Unabhängigkeit, ist gut fürs Klima und senkt die Preise."
ntv.de: Viele Unternehmen beschweren sich: Die Klimatransformation gehe zu schnell, sie sei zu teuer. Was antworten Sie denen?
Wopke Hoestra: Wir müssen Klima, Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit stärker zusammenbringen und sicherstellen, dass wir beim Klimaschutz voll weitermachen. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass unsere Unternehmen auf europäischem Boden gedeihen können. Das ist das zentrale Ziel dieser Kommission.
Viele Unternehmen investieren lieber in den USA oder in Asien, wo die Energiepreise niedriger sind. Inwiefern profitiert die energieintensive Branche von der europäischen Klimatransformation?

Aus der "Spritpreis-Taskforce" der schwarz-roten Koalition kommt harte Kritik an den Mineralölkonzernen. Der Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, weist das im Interview mit ntv.de zurück und warnt eindringlich vor den geplanten Eingriffen in den Kraftstoff-Markt.












