
Krassnitzer und Kramer: "Bin ich der Held, der seine Frau wäscht?"
n-tv
Sabine Schuster (Ann-Kathrin Kramer) ist Grundschullehrerin und erleidet während des Unterrichts einen Schlaganfall. Sie und ihr Ehemann Stefan (Harald Krassnitzer), ein Forstwirt, werden wortwörtlich "Aus dem Leben" – so heißt der Film – gerissen. Während Sabine nicht nur das Sprechen und Laufen neu erlernen muss, passt Stefan ihr Zuhause an die neuen Bedürfnisse an. Ihren Weg zurück ins Leben müssen sich die beiden hart erkämpfen. Darüber, was ein solcher Schicksalsschlag mit einem Paar macht und was sie gelernt haben, sprechen Kramer und Krassnitzer, die auch im wahren Leben ein Paar sind, mit ntv.de. Beide sind für ihre Rollen als Duo nominiert für den Deutschen Schauspielpreis.
ntv.de: Es ist ein sehr emotionales Fernseh-Erlebnis, "Aus dem Leben" zu schauen.
Ann-Kathrin Kramer: Ja, aber als Erstes muss ich sagen, dass diese Rolle ein Geschenk ist. Es ist selten genug, dass man sich mit solchen Themen in einem Film befassen darf. Es ist ja ein normaler und menschlicher Reflex, dass wir mit Dingen nichts zu tun haben wollen, die uns Angst machen. Wir Menschen sind eher darauf gepolt, unversehrt durchs Leben zu gehen, ohne Probleme, und wenn mal eines auftaucht, dann verdrängen wir es gerne. Aber was passiert, wenn man mal genauer hinschaut?

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